Parochialkirche, Klosterstraße 67, 10179 Berlin (U2 Klosterstraße)
Die junge Stiftung Mitte hat sich Großes vorgenommen: Die leere Berliner Mitte zwischen der Spree und dem Alexanderplatz wieder zum wertvollsten Begegnungsraum der Stadt zu machen. Um dieses große Vorhaben in die Öffentlichkeit zu tragen, laden wir zusammen mit den unten aufgeführten Bürgervereinen zum MITTE-FEST in die im Inneren noch ruinöse Parochialkirche ein.
Wir streben für den zentralsten Teil Berlins baulich gefaßte öffentliche Räume an, in denen sich Menschen aus aller Welt unabhängig von ihrer Herkunft und ihren finanziellen Möglichkeiten gerne aufhalten. Wie aber wird die aktuell noch unter Wert gestaltete Mitte wieder attraktiv für die ganze Stadt und ihre Besucher? Dafür müssen Anwohner, Kultur, Gastronomie und Einzelhandel in großer Zahl in die Mitte zurückkehren. Die Umwandlung von entwerteten Stadträumen in lebendige neue Altstädte ist anderen Orts schon gelungen, so zum Beispiel in Potsdam, Dresden, Lübeck, Frankfurt am Main sowie in London und Paris. Die bauliche Wiedergewinnung der Stadtmitte beginnt idealerweise mit den verlorenen baulichen und kulturellen Leuchttürmen: Bauakademie, Großer Jüdenhof, Graues Kloster, Ermelerhaus, Moses Mendelssohn-Haus und der Alten Synagoge in der Heidereutergasse.
Auf dem MITTE-FEST 2026 bieten wir erneut ein spannendes Programm: Sechs zurück- und vorausschauende Ausstellungen, Stadtführungen sowie Vorträge von Roland Stimpel (Fuss e.V.) und Heiko Mehnert (Mehnert/Paris). Live-Musik mit Einladung zum gemeinsamen Singen sowie Speisen und Getränke runden das Programm ab.
Berliner Historische Mitte e. V.
Errichtungsstiftung Bauakademie
Förderverein des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin-Mitte e. V.
Gesellschaft Historisches Berlin GHB e. V.
Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V.
Stadtbild Deutschland e.V. Ortsverband Berlin
Führungen
10:00Führung mit Detlef Hilbrecht „Best-of der Mitte-Führungen seit 2024“ (Treffpunkt Seiteneingang)
10:00Führung mit Benedikt Goebel „Die wichtigsten verlorenen Häuser Alt-Berlins“ (Treffpunkt Seiteneingang)
11:30Führung mit Peter Teicher „Kirchengruft der Parochialkirche“ (Treffpunkt Haupteingang)
Eröffnung
13:00Eröffnung durch Pfarrer Michael Kösling
13:10Cara Schwarz-Schilling: Begrüßung
13:20Benedikt Goebel: Einführung in das Mitte-Fest
13:30Vortrag Benedikt Goebel: „Altstadt-Alphabet: Zentrale Einsichten aus 26 Jahren Mitte-Forschung“
Musik und Kaffee-Kuchen
14:30Live-Musik mit dem Duo Mamalluca
15:00–
17:00Café en blanc in und um die Parochialkirche:
Alle sind eingeladen, in weißer Kleidung zu kommen und Kaffee und Kuchen mitzubringen!
17:30Live-Musik mit dem Duo Mamalluca – Einladung zum Mitsingen!
Vorträge und Diskussion
18:00Vortrag von Heiko Mehnert (Mehnert/Paris): „Qualität im Städtebau und bürgerschaftlichen Engagement“
18:20Vortrag von Benedikt Goebel: „Nationale und internationale Entwürfe für den Molkenmarkt“
18:40Vortrag von Roland Stimpel (Fuss e.V.): „Gehen – die Mobilität der Mitte“
19:00Diskussion mit Heiko Mehnert und Roland Stimpel
Änderungen vorbehalten!
Medienkontakt:
Martina Rozok
T +49 30 40044681
M +49 170 2355988
m@rozok.de
www.rozok.de
Fr./Sa., 12./13. September 2025, Parochialkirche, Klosterstraße 67, 10179 Berlin (U2 Klosterstraße)
Die Schirmherrschaft des Festes hat Generalmusikdirektor Christan Thielemann übernommen.
Die Berliner Mitte ist mehr als ein Ort – sie ist eine Aufgabe. In diesem Sinne hat die im letzten Jahr mit 93 Jahren verstorbene Unternehmerin und Autorin Marie-Luise Schwarz-Schilling im Jahr 2022 die STIFTUNG MITTE BERLIN gegründet. Es geht der Stiftung darum, die Mitte Berlins, die heute vor allem aus Asphalt, Betonpflaster und Leerflächen besteht, wieder mit schönen, lebenswerten und kleinteiligen Wohn- und Geschäftshäusern zu bebauen – nach dem Vorbild der neuen Altstädte in Potsdam, Dresden und Frankfurt am Main – ein weiteres Vorbild ist der Rückbau der autogerechten Stadt in Paris. Fußgänger, Anwohner, Gastronomie, Kultur und Einzelhandel müssen auch in Berlin in großer Zahl in die Mitte zurückkommen, damit die ehemalige Altstadt wieder wichtig für die Stadtgesellschaft wird. Wir setzen uns auch deshalb für einen nachhaltigen und schönen Städtebau ein, weil der öffentliche Stadtraum der Begegnungs- und Handlungsraum unserer Demokratie ist. Wir streben baulich gefasste öffentliche Räume an, in denen sich Menschen aus aller Welt unabhängig von ihrer Herkunft und ihren finanziellen Möglichkeiten begegnen.
Die bauliche Wiedergewinnung einer lebendigen Stadtmitte beginnt idealerweise mit einem der verlorenen baulichen und kulturellen Leuchttürme, zum Beispiel mit der Bauakademie, dem Großen Jüdenhof, dem Grauen Kloster, dem Ermelerhaus, dem Moses Mendelssohn-Haus oder der Alten Synagoge in der Heidereutergasse. Die parallel anlaufende Rückkehr der in alle Himmelsrichtungen versetzten herausragenden Kunstdenkmäler wird allen Berlinerinnen und Berlinern die Schönheit und große Bedeutung der Stadtmitte wieder vor Augen stellen. Zu diesen Denkmälern gehören die Generalstandbilder von Rauch, der Schlossbrunnen von Begas, die Rossebändiger von Clodt von Jürgensburg, die Königskolonnaden von Gontard, das Reiterstandbild des Großen Kurfürsten von Schlüter und Jacobi sowie die Gerichtslaube aus dem Mittelalter.
Die Stiftung Mitte Berlin lädt zusammen mit sieben Vereinen und Stiftungen, die sich seit vielen Jahren für die Mitte engagieren, in diesem Jahr zum fünften MITTE-FEST ein. Am Freitag und Samstag des Wochenendes des offenen Denkmals bieten wir in der äußerlich wiederhergestellten, innerlich aber noch leeren Parochialkirche ein vielfältiges Programm: Sechs zurück- und vorausschauende Ausstellungen, acht verschiedene Stadtführungen und die Vorträge und Diskussionen mit Prof. Dr. Martina Abri (Denkmalpflegerin der Berliner Schinkelbauten) sowie Prof. Dr. Wilhelm Schmid (Philosoph und Autor). Live-Musik und Musik zum gemeinsamen Singen sowie Speisen und Getränke runden das Programm ab.
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